Mykotherapie

Vitalpilztherapie

Die Mykotherapie ist der Einsatz von Vitalpilzen bzw. Heilpilzen zur Gesunderhaltung des Organismus. Sie enstammen der traditionellen chinesischen Medizin, allerdings wurden Pilze auch bei uns schon seit Jahrhunderten in der Volksmedizin verwendet. So findet sich in fast allen Kräuterbüchern auch ein Kapitel über den Einsatz von Pilzen zur Vorbeugung oder Heilung von Krankheiten und Beschwerden.

 

Die beiden Begriffe Vitalpilze und Heilpilze werden im alltäglichen Gebrauch als Synonyme verwendet. Die Vitalpilze sind an sich eine Auswahl an Speisepilzen, die zum Teil sogar hier bei uns wachsen. Die anderen Pilze stammen zur Hauptsache aus Asien bzw. China.

 

Die meisten der Pilze sind bei uns unter verschiedenen Namen bekannt.

  • Agaricus ABM (Mandelpilz, Sonnenpilz) - zur Stärkung der Abwehrkräfte, eingesetzt bei der Krebs- und Tumortherapie
  • Auricularia (chinesische Morchel, Judasohr) - zur Blutverdünnung und Thromboseverhinderung
  • Coprinus (Schopftintling, Spargelpilz): hilft bei Diabetes sowie Darmflorastörungen wie beispielsweise Verstopfung
  • Cordyceps (Raupenpilz): der Pilz für optimale Leistung, gesunde Lungenfunktion und ein starkes Immunsystem
  • Coriolus (Schmetterlingstramete): stärkt das Immunsystem und hilft gegen virale und bakterielle Erkrankungen
  • Hericium (Igelstachelbart): für Magen und Darm
  • Maitake (Klapperschwamm, Grifola frondosa): zur Gewichtsreduktion, bei Diabetes und für Leber und Galle
  • Polyporus (Eichhase): für Haut und Haare
  • Reishi (Ganoderma lucidum, Glänzender Lackporling, Ling Zhi): der König unter den Heilpilzen besitzt äusserst vielfältige Wirkungen. Auch "Anti-Aging-Pilz" genannt!
  • Shiitake (Lentinula edodes): hat ein umfassendes Wirkungsgebiet